Das Projekt auf einen Blick

Im September 2018 wurde ein schockierendes Video von Uganderinnen und Ugandern unzählige Male in den sozialen Medien geteilt. Es zeigte, wie der Reuters-Fotograf James Akena von bewaffneten Soldaten angegriffen wurde, während er mit erhobenen Händen kapitulierte. Bewaffnet war er lediglich mit seiner Kamera. In den Augen ugandischer Regierungsvertreter galt jedoch selbst diese als schweres Geschütz.

Am selben Tag nahm die Polizei am internationalen Flughafen Entebbe mindestens fünf weitere Journalisten fest, die über die Rückkehr des Oppositionsabgeordneten Robert Kyagulanyi aus den USA berichteten. Sie wurden stundenlang festgehalten, ihre Ausrüstung beschlagnahmt und alle darauf gefundenen Inhalte gelöscht. Der Angriff war nur der jüngste Vorfall in einer Reihe von Einschüchterungen und Drohungen durch ugandische Sicherheitskräfte und Regierungsvertreter gegen Medienvertreter, wodurch der Zugang der Bevölkerung zu wichtigen Informationen sowie die Pressefreiheit im Land erheblich eingeschränkt werden.

Vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks und wachsender Überwachung wurde der Bedarf an sicherer Kommunikation und Datenverarbeitung immer kritischer. Die Organisation konnte sich nicht länger auf herkömmliche Tools verlassen, um sensible Informationen zu speichern oder zu teilen.

Die Organisation

In diesem seit jeher bestehenden Kampf um grundlegende Freiheiten ist der Beitrag von Organisationen wie dem Human Rights Network for Journalists (HRNJ) in Uganda von größter Bedeutung. Das 2005 gegründete Netzwerk wurde 2006 offiziell als unabhängige, gemeinnützige und unparteiische Medienorganisation registriert.

HRNJ‑Uganda vereint mehr als 200 Menschenrechtsjournalisten und freiberufliche investigativ tätige Reporter aus unterschiedlichen Medienbereichen, die sich für die Förderung und den Schutz bürgerlicher Rechte einsetzen – durch Kampagnenarbeit, die Dokumentation und Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen sowie durch kostenlose rechtliche Beratung, Unterstützung und berufliche Weiterbildung für ihre Mitglieder.

Die Organisation kann auf zahlreiche Erfolge im proaktiven und wirksamen Einsatz für die Pressefreiheit zurückblicken: Sie hat zu Unrecht beschuldigte Journalisten vor Gericht vertreten, inhaftierte Medienschaffende befreit und politische Maßnahmen angefochten, die die Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit gefährden. Angesichts der sensiblen Natur ihrer Arbeit ist es für die Organisation unerlässlich, ihre Dokumente zu schützen und vor unbefugtem Zugriff zu bewahren.

Die Herausforderung

„In unserer Organisation nutzen wir die Cloud, um äußerst sensible Daten zu sichern und Dateien unter den Mitarbeitenden zu teilen. Doch häufig kommt es vor, dass Internetanbieter und staatliche Stellen Menschenrechtsverteidiger ausspionieren, um herauszufinden, woran wir arbeiten und welche Informationen wir intern und extern austauschen“, erklärt Emmanuel Magambo, IT- und Medienbeauftragter von HRNJ-Uganda.

„Wenn man sich der Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen und Übergriffen gegen Journalisten, Medienschaffende und Medienhäuser verschrieben hat – ganz zu schweigen davon, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen –, ist Privatsphäre längst kein rein technisches Thema mehr. Sie entscheidet über Erfolg oder Misserfolg der Arbeit von Hunderten von Medienrechtsaktivisten, die sich dem Schutz bürgerlicher Freiheiten und der Förderung grundlegender Menschenrechte widmen.“

Da Emmanuel mit Hunderten von Mitgliedern in vier Verbänden in Rwenzori, Sobuja, Teso-Karamoja und Tompa zusammenarbeitet, gehörten auch Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit zu seinen wichtigsten Anliegen.

Die Lösung

Mit Tresorits sicherer Lösung für Dateispeicherung und -freigabe, die es Journalisten ermöglicht, jederzeit und von überall auf Dateien zuzugreifen und sie zu bearbeiten, während vertrauliche Informationen geschützt bleiben, hat er eine Sorge weniger.

„Die automatische Synchronisierung der Nutzerdaten in Tresorit stellt sicher, dass unsere Dateien in der Cloud jederzeit auf dem neuesten Stand sind. So gehen keine wichtigen Informationen verloren, und unsere Kollegen bleiben verbunden – selbst wenn sie im Urlaub oder im Außeneinsatz sind“, erklärt Emmanuel.

Die Ergebnisse

„Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für HRNJ-Uganda unerlässlich, da sie es unmöglich macht, dass jemand auf die Daten zugreift, die wir senden oder herunterladen. Unsere Privatsphäre, unsere digitale Identität und unsere Daten sind sicher und geschützt. Darüber hinaus haben wir mit Tresorit eine wirklich hervorragende Nutzererfahrung gemacht – dank der einfachen Bedienung und des reibungslosen Services.“

„Tresorits Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt sicher, dass niemand Einblick in unsere Projekte hat oder in unsere Arbeit eingreifen kann. Wir können Informationen sicher speichern und übertragen, ohne uns um unerwünschte Überwachung sorgen zu müssen“, fügt Emmanuel hinzu.