Dropbox vs. Tresorit – Die Sicherheitsarchitektur macht den Unterschied

Während Dropbox sich auf Zusammenarbeit, Integration und Produktivitäts-Workflows konzentriert, kombiniert Tresorit sichere Zusammenarbeit, Benutzerfreundlichkeit und leistungsstarke Produktivitätsfunktionen mit einer durchgängig verschlüsselten Architektur, die Ihre sensiblen Daten vertraulich und unter Ihrer Kontrolle hält.

Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Cloud-Speicherlösungen im Detail erläutert.

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Die Unterschiede auf einen Blick

Dropbox

Zusammenarbeit, Integrationen und Produktivitätsworkflows

Dropbox unterstützt Unternehmen, die Wert auf eine unkomplizierte Zusammenarbeit, ein schnelles Onboarding und eine breite Palette von Integrationen legen. Dafür wird ein geringeres Level an Sicherheit und Datenschutz in Kauf genommen.

Mit zahlreichen Integrationen und Produktivitätstools von Drittanbietern eignet sich Dropbox für Umgebungen, in denen Geschwindigkeit und ein breites Anwendungsökosystem Priorität haben. Allerdings bedeuten umfassendere Integrationen auch immer eine zusätzliche Datenfreigabe an externe Dienste. Dies gilt es abzuwägen.

Tresorit

E2E-Verschlüsselung und maximale Kontrolle über Ihre Daten

Tresorit wurde für Unternehmen entwickelt, die sowohl eine nahtlose, einfache Zusammenarbeit, effiziente Integrationen als auch ein Höchstmaß an Datenschutz benötigen.

Die Zero-Knowledge Ende-zu-Ende-verschlüsselte Architektur stellt sicher, dass die Dateien vor dem Hochladen auf dem Gerät des Benutzers verschlüsselt werden. So können nur autorisierte Personen auf die Inhalte zugreifen. Nicht einmal Tresorit als Anbieter ist dazu technisch in der Lage. Sichere Freigabe, granulare Berechtigungen und businessorientierte Funktionen ermöglichen es Teams und externen Partnern, schnell und effizient zusammenzuarbeiten und dabei die strikte Kontrolle über sensible Daten zu behalten. Integrationen sind verfügbar und sorgfältig implementiert, um die Vertraulichkeit zu wahren.

Das Cloud-Speicher-Modell von Dropbox

Dropbox verschlüsselt die Daten während der Übertragung und im Ruhezustand innerhalb der Infrastruktur des Anbieters. Die Verschlüsselung wird auf der Plattformebene verwaltet, um Funktionen wie Vorschauen, Suche, Integrationen und Zusammenarbeit in Echtzeit zu ermöglichen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Verschlüsselungsmodelle gleich sind. Daher ist es für die zu schützenden Daten wichtig zu wissen, ob es sich um eine client-seitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie bei Tresorit oder das Dropbox-Modell handelt.

Zugriffskontrolle
Dateien können über Freigaben, Rollen und Berechtigungen gesteuert werden. Diese Struktur unterstützt Arbeitsabläufe, Koordination und Zusammenarbeit über Team- und Organisationsgrenzen hinweg. Es bedeutet aber auch Kompromisse, wenn es um ein Höchstmaß an Sicherheit für sensible Daten geht.

Sichtbarkeit für den Anbieter
Um produktivitätsorientierte Funktionen wie Vorschauen, Suche, Indizierung und Integrationen bereitzustellen, erlaubt die technische Architektur, dass Inhalte innerhalb der Plattform oder von Drittanbietern unter definierten Bedingungen verarbeitet werden können. Daher werden die Verschlüsselungsschlüssel innerhalb der Plattforminfrastruktur verwaltet.

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Tresorit's Verschlüsselungs- und Zero-Knowledge-Modell

Neben der sicheren Zusammenarbeit, der Benutzerfreundlichkeit und den leistungsstarken Produktivitätsfunktionen verschlüsselt Tresorit die Dateien direkt auf den Geräten der Benutzer, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden. Die Verschlüsselungsschlüssel bleiben unter der Kontrolle der Nutzer, so dass Tresorit als Anbieter nicht auf unverschlüsselte Inhalte zugreifen kann. Dieses Modell eignet sich besonders für Unternehmen, die strenge Vertraulichkeit, die Einhaltung von Vorschriften und die volle Kontrolle über ihre Daten benötigen.

Zugriffskontrolle
Gemeinsam genutzte Dateien bleiben verschlüsselt und können über granulare Berechtigungseinstellungen verwaltet werden. Nur autorisierte Benutzer können auf die Daten zugreifen, wodurch ein starker Schutz auch während der Zusammenarbeit gewährleistet ist.

Anbieter-Sichtbarkeit
Bei einer Zero-Knowledge-Architektur hat der Anbieter keine technische Möglichkeit, auf den Inhalt der gespeicherten Dateien zuzugreifen. Diese Architektur stellt die Vertraulichkeit und den Datenschutz in den Vordergrund.

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Plattformvergleich im Detail

Gruppe 47305DropboxProduktivitätsorientierte Cloud-Speicherung
Gruppe 47304TresoritCloud-Content-Lösung mit höchster Sicherheit
    • Verschlüsselungsmodell
      Serverseitige Verschlüsselung (SSE)
      Client-seitige End-to-End-Verschlüsselung (E2EE) mit Zero-Knowledge-Architektur
    • Besitz des Verschlüsselungsschlüssels
      Anbieter ist Eigentümer der Verschlüsselung
      Benutzer ist Eigentümer der Verschlüsselung
    • Zugangskontrolle
      Integriert in bestehende Arbeitsabläufe, Zugriff über Links mit unterschiedlichen Benutzerrollen und Berechtigungen
      Fein abgestufte, verschlüsselte Berechtigungen stellen sicher, dass nur autorisierte Personen Inhalte anzeigen oder bearbeiten können.
    • Datenresidenz
      Dropbox bietet die Speicherung von Dateiblöcken in Regionen außerhalb der Vereinigten Staaten an. Die Datei-Metadaten werden jedoch weiterhin in den USA auf den Dropbox-eigenen Servern gespeichert. Der ausgewählte Serverstandort gilt für die Organisationsebene.
      Die Benutzer können Datenzentren in zwölf verschiedenen Regionen zugewiesen werden, so dass gewährleistet ist, dass ihre Daten an einem bestimmten Ort gespeichert werden, auch wenn die übrigen Unternehmensdaten an einem anderen Ort gespeichert sind.
    • Sicherheitsmodell
      Implementiert auf der Ebene der Plattformarchitektur
      Implementiert auf der Ebene der Plattformarchitektur
    • Sensibilität der Daten
      Geeignet für Umgebungen, in denen die Zusammenarbeit im Vordergrund steht, für Projektdateien und Inhalte mit mittlerer Vertraulichkiet, bei denen Benutzerfreundlichkeit, Schnelligkeit und Teamproduktivität an erster Stelle stehen.
      Konzipiert für vertrauliche, sensible oder regulierte Informationen, bei denen Datenschutz und kontrollierter Zugang von größter Bedeutung sind.
    • Typische Anwendungsfälle
      Fokussiert auf einfache Zusammenarbeit, schnelle Genehmigungen und Integration.
      Fokussiert auf die schnelle und zuverlässige Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Wahrung von Datenschutz, Zugriffskontrolle und Privatsphäre.

FAQ

Der Hauptunterschied zwischen Dropbox und Tresorit ist der Fokus auf Zusammenarbeit und Sicherheit. Dropbox ist in erster Linie für einfache Teamarbeit, schnelle Freigabe und Integration in bestehende Arbeitsabläufe konzipiert. Tresorit wurde für Unternehmen entwickelt, die eine einfache, intuitive Zusammenarbeit, effiziente Arbeitsabläufe und nahtlose Integrationen benötigen und gleichzeitig mit vertraulichen oder sensiblen Informationen arbeiten. Es basiert auf einem Zero-Knowledge-Sicherheitsmodell mit End-to-End-Verschlüsselung, bei dem die Nutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten und der Anbieter keinen Zugriff auf die Inhalte hat. 

Dropbox verwendet standardmäßig kein Zero-Knowledge-Verschlüsselungsmodell. Während die Dateien bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt werden, verwaltet der Dienst die Verschlüsselungsschlüssel, was bedeutet, dass der Anbieter unter bestimmten Umständen technisch auf die Daten zugreifen kann.

Zero-Knowledge-Verschlüsselung bedeutet, dass nur der Nutzer die Verschlüsselungsschlüssel besitzt und die Daten entschlüsseln kann. Der Dienstanbieter hat keinerlei Kenntnis von den verschlüsselten Daten und keine technischen Möglichkeiten, auf den Inhalt der gespeicherten Dateien zuzugreifen, obwohl er sie hostet.
Ja, da der Anbieter die Verschlüsselungsschlüssel kontrolliert, ist er technisch in der Lage, auf die gespeicherten Dateien zuzugreifen, wenn dies erforderlich ist, z. B. zur Erfüllung rechtlicher Anforderungen oder zur Bereitstellung bestimmter Dienstmerkmale.

Das hängt von den Anforderungen ab. Dropbox ist eher auf einfache Zusammenarbeit und Integrationen ausgerichtet. Tresorit wurde für Unternehmen entwickelt, die sowohl nahtlose, einfache Zusammenarbeit, effiziente Integrationen als auch ein Höchstmaß an Datenschutz benötigen.

Der kritische Punkt ist die Schlüsselverwaltung, die im Fall von Dropbox vom Anbieter übernommen wird. Dies schafft die technische Möglichkeit des Zugriffs auf unverschlüsselte Daten und ist daher nicht absolut sicher.

Mit der Zero-knowledge-Verschlüsselung stellt Tresorit sicher, dass nur der Nutzer die Schlüssel kontrolliert und die Daten entschlüsseln kann. Der Dienstanbieter kann den Inhalt der Dateien nicht einsehen oder darauf zugreifen, da er keine Kenntnis von den verschlüsselten Daten hat. Auch wenn er sie speichert.

Tresorit verschlüsselt Dateien standardmäßig Ende-zu-Ende, bevor sie das Gerät verlassen, und stellt so sicher, dass die Daten jederzeit geschützt sind. Da die Verschlüsselungsschlüssel ausschließlich beim Benutzer verbleiben, kann niemand sonst auch nicht Tresorit auf die Dateiinhalte zugreifen. Diese Zero-Knowledge-Architektur bietet ein Höchstmaß an Vertraulichkeit und eignet sich besonders für sensible oder regulierte Informationen.

Dropbox hingegen verschlüsselt die Daten während der Übertragung und der Speicherung auf seinen Servern. Die Verschlüsselung wird jedoch auf der Plattformebene verwaltet, d. h. der Anbieter kontrolliert die Verschlüsselungsschlüssel. Dadurch kann Dropbox technisch auf Dateiinhalte zugreifen, um Funktionen wie Vorschauen, Suche, Integrationen und Zusammenarbeit in Echtzeit zu ermöglichen. Dieses Modell unterstützt zwar die Produktivität und Benutzerfreundlichkeit, ist aber im Vergleich zu einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit anderen Sicherheitsrisiken verbunden, insbesondere beim Umgang mit sehr vertraulichen Daten.

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Tresorit Demo

So funktioniert Tresorit

Unsere Produktexperten zeigen Ihnen gern die Möglichkeiten von Tresorit in kurzen Demovideos.

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