Wie gut schützen Unternehmen ihre Daten?

Wie gut schützen Unternehmen ihre Daten?

Was auch immer die Zukunft der Arbeit für uns bereithält, mag fraglich sein, aber eins ist sicher: Digitale Kollaborations- und Datentransfermethoden sind nicht mehr wegzudenken. Dies führt dazu, dass der Einsatz sicherer Technologien zur Online-Zusammenarbeit für die Einrichtung eines nachhaltigen, flexiblen Workspace unentbehrlich ist. Deshalb wollten wir mehr darüber erfahren, wo sich Unternehmen auf diesem Weg befinden, welchen Herausforderungen sie sich gegenübersehen und was ihre Wahrnehmungen von Sicherheit sind.

Mitarbeiter sahen sich dazu gezwungen, von traditionellen Arbeitsformen auf Remote-Arbeit und Zusammenarbeit über verteilte Teams hinweg zu wechseln. Jedoch sind die Methoden, die einige Mitarbeiter und Unternehmen zur Online-Kollaboration benutzen, häufig alles andere als sicher – trotz der kühnen Aussagen vieler Unternehmen über den Status ihrer Sicherheit.

Die Ursache dieses falschen Sicherheitsgefühls können auf viele Faktoren zurückgeführt werden. Die rasante Verbreitung neuer Cloud-Plattformen macht es Unternehmen schwierig, sich eine Übersicht über ihre Tool-Umgebung zu verschaffen und ein angemessenes Level an Sicherheit aufrechtzuerhalten. Die oft komplizierten, jargon-reichen Aussagen von Cloudanbietern, angetrieben von dem "Kampf" um den Titel "sicherstes Tool", führen bei Unternehmen zu noch größerer Verwirrung, wenn es um die Anschaffung neuer Tools geht.

Wenn man dies vor der Folie der steigenden Bedrohung durch Hacker/Phishing-Attacken, des Bedürfnisses nach schneller branchenweiter Digitalisierung und der stets zunehmenden lokalen/sektorspezifischen Compliance-Anforderungen betrachtet, wird dies zu einer tickenden Zeitbombe, die viele Unternehmen nicht entschärfen können, bevor Unternehmens- und Kundendaten kompromittiert werden. Gute organisatorische und technische Praktiken wie Verschlüsselung, Datenklassifizierung und Sicherheitsrichtlinien sind Unternehmen zwar vertraut, wurden jedoch noch nicht vollständig in die Praxis umgesetzt.

Auch wenn Verschlüsselung in den letzten Jahren einen Durchbruch in der Geschäftswelt erlebte, ist wahre Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, gekoppelt mit clientseitiger Schlüsselverwaltung, rar auf dem Cloud-Collaboration-Markt. Dementsprechend verlassen sich viele Organisationen auf teilweise verschlüsselte Tools, die unerwarteten Schwachstellen Türen öffnen.

Um diese Risiken hervorzuheben und Unternehmen dabei zu helfen zu verstehen, wie sie sich mit direkten Wettbewerbern und anderen Sektoren in Sachen Datensicherheit messen, haben wir mit dem führenden Marktforschungsinstitut Opinion Matters zusammengearbeitet. Unser Ziel war es, Meinungen und Erkenntnisse rund um Bedrohungen für Datenschutz/Datensicherheit offenzulegen, indem wir Entscheider von Großunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen über Schlüsselindustrien hinweg befragt haben.

Zentrale Erkenntnisse unserer Umfrage

1. Die Risiken beim Datenaustausch haben seit der Pandemie zugenommen.

72% der Befragten stimmen zu oder stimmen ausdrücklich zu, dass eine ultrasichere Lösung zum externen Datentransfer wichtiger denn je ist.

2. Viele Marktführer haben sich bezüglich ihrer bestehenden Kollaborationslösungen in falscher Sicherheit gewiegt.

74% der Befragten stimmen zu oder stimmen ausdrücklich zu, dass die von ihnen genutzten Lösungen zur externen Zusammenarbeit sicher genug sind – trotz der Tatsache, dass Sicherheitsschwachstellen der Tool-Suite und der Kontrollverlust über Dateien (wie von derselben Gruppe hervorgehoben) die größten Bedenken bereiten.

3. Zu viele Tools verderben den Brei.

Es wird eine Vielzahl von Datentransfertools verwendet, um externe Zusammenarbeit zu ermöglichen, was ein IT-Sicherheitsrisiko darstellt und viele und viele Türen für Hacker und Cyberkriminelle öffnet.

4. Unternehmen hinken hinterher, wenn es um die Nutzung von vollständig integrierter E2EE mit clientseitiger Schlüsselverwaltung geht.

Während die Mehrzahl der Befragten (65%) ihre Sicherheit mit zusätzlicher Schlüsselverwaltung oder einer E2EE-Lösung verstärkt haben, setzen nur 30% voll integrierte clientseitige E2EE ein.

5. Regulierte Branchen verfügen über ausgereiftere Datensicherheitsrichtlinien.

Der Finanz-, Rechts- und Fertigungssektor sind die Top-Anwender zusätzlicher Schlüsselverwaltungs- und E2EE-Lösungen.

Sie möchten tiefer ins Thema eintauchen? Laden Sie den vollständigen Bericht mit einem Klick über diesen Link herunter und erfahren Sie mehr darüber, wie Tresorit Ihnen dabei hilft, die Kommunikationskanäle Ihres Unternehmens ultrasicher zu machen.